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neu: Jahrbuch Unternehmenssicherheit 2011
Sechzehn
hochrangige
deutsche Sicherheitsexperten, die sich seit vielen Jahren in der
Branche in unterschiedlichen Feldern engagieren, geben in diesem
Jahrbuch analytisch,
informativ und kompetent Einblicke in die besonderen Herausforderungen
des
Jahres 2011 für die Unternehmenssicherheit. Das Buch liefert
Hintergründe, praktische
Lösungsansätze und Handlungsoptionen sowohl im
juristischen Bereich als
auch auf der
Managementebene.
Darüber hinaus informiert
das Jahrbuch Unternehmenssicherheit 2011 umfassend über
Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten im Sicherheitsgewerbe,
aktuelle
Trends bei Sicherheitstechnik
und -dienstleistungen sowie über nationale und internationale
Entwicklungen
in der Unternehmenssicherheit.
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zum Jahrbuch Unternehmenssicherheit 2010
"analytisch, informativ und kompetent"
Verantwortliche in Unternehmen sollten sich über
standortbedingte oder betriebsspezifische Gefahren und Risiken im
Klaren sein. Angemessene Sicherheits- und Vorsorgemaßnahmen
und das Beachten von Sicherheitsvorschriften sind für alle
Branchen wichtig, schützen Kunden, Mitarbeiter,
Betriebsvermögen und Arbeitsplätze. Sicherheit ist
zudem ein wichtiger Bestandteil moderner Unternehmensphilosophie. Das
von Dr. Harald Olschock herausgegebene Jahrbuch
»Unternehmenssicherheit 2010« beschreibt dazu
systematisch auf 264 Seiten alle wichtigen Facetten dieses Themas von
»A« wie Ausbildung bis »Z« wie
Zutrittskontrolle. Autoren/innen sind 13 hochrangige deutsche
Sicherheitsexperten, die sich seit vielen Jahren in der Branche in
unterschiedlichen Feldern engagieren und die ich meist
persönlich durch Veröffentlichungen und
Vorträge kenne und schätze.
Mein Fazit: Eine lesenswerte Fachpublikation zu
moderner Unternehmenssicherheit - analytisch, informativ und kompetent.
Heiner
Jerofsky, Kriminalrat a.D.,ehemaliger Leiter
Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit beim Polizeipräsidium
Südhessen, Sicherheitsberater, wissenschaftlicher
Schriftleiter der Fachzeitschrift GIT SICHERHEIT+MANAGEMENT, Dozent,
Fachjournalist, Fachbuchautor, Vorsitzender der
IHK-Prüfungskommission »Meister für Schutz
und Sicherheit« und »Fachkraft für Schutz
und Sicherheit« bei der IHK Frankfurt am Main, Mitglied im
Aufgabenerstellungsausschuss des DIHK Bonn und des
Landesfachausschusses für bundeseinheitliche
Prüfungsaufgaben.

„Man
darf schon jetzt auf die neue Auflage 2011
gespannt
sein.“
„Eine moderne Industriegesellschaft“,
heißt es im Vorwort des
Jahrbuch
Unternehmenssicherheit 2010, „zeichnet sich durch eine hoch
spezialisierte, arbeitsteilige und vernetzte Wirtschaft aus“.
Um die
Risiken einer kostenträchtigen Unterbrechung von Produktion
und
Dienstleistungserstellung zu minimieren, „sind
vielfältige Maßnahmen
zur Gefahrenabwehr notwendig“. Das genau ist der Punkt, der
in diesem,
von Dr. Harald Olschok herausgegebenen Werk, ausführlich und
kompetent
beleuchtet wird. Wie auch die Frage, was private Wach- und
Sicherheitsunternehmen tun können, um bestehende
Sicherheitslücken zu
schließen. […] Ganz ohne Zweifel, das Jahrbuch
schließt eine
empfindliche Lücke. Man darf schon jetzt auf die neue Auflage
2011
gespannt sein.
Info Sicherheit
– Beiträge zu Fragen der Sicherheit der
Wirtschaft,
Ausgabe 03/2010
Verband für die Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland
e.V.
Vorwort
Das Jahr 2011
bringt
für die Unternehmenssicherheit eine ganze Reihe von besonderen
Herausforderungen mit sich. Die Ursprünge dieser
Herausforderungen liegen vor allem in europäischen
Veränderungsprozessen. Diese beeinflussen immer
stärker Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Eine ganze Reihe
von Beiträgen des Jahrbuchs Unternehmenssicherheit 2011
beschäftigt sich mit diesen Veränderungsprozessen.
Eine besondere Bedeutung hat dabei der Wegfall der
eingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit zum 1. Mai
2011. Ab dann können die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
der zehn Länder aus Mittel- und Osteuropa, die am 1. Mai 2004
der EU beigetreten sind, ihre Arbeitskraft uneingeschränkt in
Deutschland anbieten. Ein Zuzug von Beschäftigten aus der EU
muss natürlich in einem gemeinsamen Binnenmarkt
möglich sein. Im Interesse der 3.700 Sicherheitsunternehmen
und deren 170.000 Beschäftigten müssen dabei aber die
Lohn- und Arbeitsbedingungen in Deutschland und nicht beispielsweise
diejenigen in Polen zugrunde gelegt werden. Deshalb hat der BDWS
gemeinsam mit der Gewerkschaft einen Mindestlohn-Tarifvertrag unter dem
Dach des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes abgeschlossen.
Auch bei den Geld- und Wertdienstleistern
werden die
europäischen Bezüge immer deutlicher. Durch die
Verabschiedung des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes
im Jahre 2009 wird es erstmals ein sogenanntes Cashrecycling geben.
Darunter versteht man die Ausgabe von eingenommenen Banknoten ohne die
Einbindung der Filialen der Deutschen Bundesbank. Damit wird es
erstmals Geldströme jenseits der Bundesbank geben. Auch dies
ist ein Ergebnis europäischer Richtlinien und Vorgaben der
Europäischen Zentralbank.
Zu den Veränderungen, die ihren Ursprung in Europa haben,
gehört auch die Verabschiedung der neuen Leitstellennorm EN
50518. Dies ist mit weitreichenden
Konsequenzen für die bisherige Zertifizierung der deutschen
Notruf- und Serviceleitstellen und deren Kunden verbunden.
Die Innenministerkonferenz (IMK) hat 2009 in der
Fortschreibung des
Programms Innere Sicherheit erstmals deutlich gemacht, dass private
Sicherheitsdienstleister ein wichtiger Faktor der
Sicherheitsarchitektur in Deutschland sind. In diesem Programm fordert
die IMK zur Verbesserung der Qualität der
Sicherheitsdienstleistung künftig eine Zertifizierung.
Diese und viele andere interessante Themen werden im
vorliegenden
Jahrbuch Unternehmenssicherheit 2011 seriös und kompetent
behandelt. Es liefert wie bereits die Erstausgabe im vergangenen Jahr
den Sicherheitsabteilungen der Unternehmen, den
Sicherheitsdienstleistern, aber auch Politik, Wissenschaft, Medien
sowie den relevanten Verbänden wichtige Informationen.
Mein herzlicher Dank gilt Angela Möller und Daniel Tiemann
für die kompetente Betreuung im Lektorat und die konstruktive
Zusammenarbeit bei der Herausgabe des Jahrbuchs.
Bad Homburg, im November 2010
